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13.11.2020

25 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 13. November) - Klasse unter Quarantäne - In Bus und Bahn Maskenpflicht einhalten

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 13. November, 25 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad Mergentheim, Creglingen, Freudenberg, Großrinderfeld, Grünsfeld, Igersheim, Tauberbischofsheim, Werbach und Wertheim. Es handelt sich in mindestens 14 Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen. 24 neu Infizierte befinden sich in häuslicher Isolation, eine Person ist in stationärer Behandlung. Für ihre Kontaktpersonen wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 1078.

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind 30 weitere und damit insgesamt 892 Personen wieder genesen. Derzeit sind 174 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 2, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 13 (+2), Boxberg: 1, Creglingen: 20 (+10), Freudenberg: 3 (+1), Großrinderfeld: 7 (+3), Grünsfeld: 13 (+1), Igersheim: 9 (+2), Königheim: 2, Külsheim: 7, Lauda-Königshofen: 23, Niederstetten: 0, Tauberbischofsheim: 21 (+1), Weikersheim: 5, Werbach: 3 (+2), Wertheim: 41 (+3) und Wittighausen: 4. 

Sieben-Tage-Inzidenz bei 88,4

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz steigt am Freitag, 13. November, auf 88,4. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (6. bis 12. November) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen. 

Klasse der Eduard-Mörike-Schule aus Bad Mergentheim unter Quarantäne

Aufgrund eines Infektionsfalles musste eine Klasse der Eduard-Mörike-Schule, einer Gemeinschaftsschule in Bad Mergentheim, unter Quarantäne gestellt werden. 

Quarantäne für Senioreneinrichtung Haus St. Anna in Külsheim aufgehoben 

Nachdem sämtliche Testungen ein negatives Ergebnis gebracht haben, wurde die Quarantäne für die Senioreneinrichtung Haus St. Anna in Külsheim wieder aufgehoben. Damit sind wieder Besuche möglich und können wieder Bewohnerinnen und Bewohner aufgenommen werden. 

Keine Hinweise auf erhöhtes Ansteckungsrisiko in öffentlichen Verkehrsmitteln 

Die Eisenbahnverkehrsunternehmen in Baden-Württemberg wollen auch weiterhin auf die Einhaltung hoher Hygienestandards in den Zügen achten. Trotz allgemein steigender Infektionszahlen in der Corona-Pandemie sieht das Land keine Hinweise auf ein erhöhtes Ansteckungsrisiko in den öffentlichen Verkehrsmitteln. „Daher sollten sie auch weiter als umwelt- und klimafreundliche Verkehrsmittel genutzt werden. Sie sind besonders für Pendlerinnen und Pendler wichtig und bedeuten ein Stück Normalität in der Corona-Zeit“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Arbeitsstabes Corona im Landratsamt. 

Wichtig sei allerdings, dass sich alle Fahrgäste an die Maskenpflicht in Bussen, Zügen sowie auf Bushaltestellen und an Bahnsteigen halten, ergänzt Schauder. Der Grund sei, dass der allgemein geltende Mindestabstand im ÖPNV nicht immer eingehalten werden kann. Eine richtig getragene Mund- und Nasenbedeckung verringere aber wirksam das Risiko einer Ansteckung. „Das bedeutet, dass sowohl Mund als auch Nase vollständig bedeckt sein müssen, denn Halbmast hilft nix!“, sagt Schauder. 

Die Bahnunternehmen haben gegenüber dem Land erklärt, dass sie auch mit dem Infektionsrisiko ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter höchst verantwortungsvoll umgehen. So werde in sensiblen Bereichen mit getrennten Teams gearbeitet. Bei Verdachtsfällen würden Betroffene umgehend in Quarantäne geschickt, bis klar sei, ob sie sich angesteckt haben. Da in Einzelfällen auch Lokführer oder Werkstattpersonal von Ansteckungen betroffen sind, könne es allerdings – teilweise bedingt durch kurzfristige Quarantäneanordnungen – auch zu Zugausfällen kommen. 

Die Bahnunternehmen im Land wollen aber alles unternehmen, um einen stabilen und zuverlässigen Betrieb auch in der Pandemie zu ermöglichen. Hierzu haben sie sich mit dem Land auf Eckpunkte zur Ausgestaltung des Betriebes bei Personalausfällen in Folge von Corona-Infektionen verständigt. Gleichzeitig werden alle Fahrgäste um Verständnis für den Fall gebeten, dass es in Folge von Infektionsfällen beim Bahnpersonal kurzfristig zu Zugausfällen kommen sollte.

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