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26.04.2021

22 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 26. April) - Landrat erhält Impfung mit AstraZeneca

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Montag, 26. April, insgesamt 22 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass am Sonntag aufgrund technischer Probleme in einem Labor kaum Befunde beim Gesundheitsamt eingingen und dafür am Montag entsprechend mehr Testergebnisse eintrafen. Die von den neuen Infektionsfällen betroffenen Personen leben im Gebiet von sieben Städten und Gemeinden. 21 neu Infizierte befinden sich in häuslicher Isolation, eine Person wird stationär behandelt. Es handelt sich in mindestens 14 Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4653.

Drei weitere Personen genesen

Inzwischen sind drei weitere und damit insgesamt 4152 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 417 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 2, Assamstadt: 1, Bad Mergentheim: 100 (+5), Boxberg: 26 (+1), Creglingen: 8, Freudenberg: 12 (+4), Großrinderfeld: 10, Grünsfeld: 9, Igersheim: 8 (+1), Königheim: 7, Külsheim: 40, Lauda-Königshofen: 38 (+8), Niederstetten: 14, Tauberbischofsheim: 47 (+1), Weikersheim: 9, Werbach: 3, Wertheim: 78 (+2) und Wittighausen: 5.

Landrat versichert Angehörigen sein tiefes Mitgefühl

Das Gesundheitsamt hat am Montag, 26. April, einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen Mann im Alter von über 60 Jahren, der in einem Pflegeheim lebte. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 84 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 64 im Jahr 2021. „Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen“, erklärt Landrat Reinhard Frank.

Drei weitere Fälle von Virus-Mutationen nachgewiesen

Bei drei weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7). Nunmehr wurde bei insgesamt 720 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Quarantänen an Kindertagesstätte in Mondfeld und Grundschule in der Kreisstadt

Aufgrund eines Infektionsfalles beim Personal musste die Katholische Kindertagesstätte St. Martin Mondfeld im Gebiet der Großen Kreisstadt Wertheim geschlossen werden. Nach einem positiven Schnelltest wurden eine Klasse und eine Betreuungsgruppe der Grundschule am Schloss in Tauberbischofsheim vorsorglich in Quarantäne verfügt.

Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag bei 105,0

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntag, 25. April, nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 105,0. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (19. bis 25. April) je 100.000 Einwohner. Eine Woche zuvor, am Sonntag, 18. April, lag der Wert bei 144,3. Der aktuelle Wert für Montag, 26. April, kann ab dem frühen Dienstagmorgen im Dashboard des RKI unter https://corona.rki.de abgerufen werden.

Landrat nutzt Möglichkeit der Impfung für alle Menschen ab 60 Jahren

Seit vergangener Woche sind in Baden-Württemberg alle Menschen ab 60 Jahren impfberechtigt, auch wenn keine weiteren Risikofaktoren vorliegen. Diese Möglichkeit hat Landrat Reinhard Frank umgehend genutzt und ganz regulär über die Plattform www.impfterminservice.de einen Termin im Kreisimpfzentrum (KIZ) in Bad Mergentheim gebucht. Dort wurde ihm in der vergangenen Woche eine Dosis des Impfstoffs von AstraZeneca verabreicht, die er ohne Nebenwirkungen vertrug. „Besonders beeindruckt hat mich die reibungslose Organisation vor Ort im Impfzentrum“, berichtet Landrat Frank. Er ruft alle bereits impfberechtigten Bürgerinnen und Bürger des Main-Tauber-Kreises dazu auf, schnellstmöglich von ihrem Recht auf die Schutzimpfung Gebrauch zu machen. „Wer sich impfen lässt, schützt sich selbst insbesondere vor einem schweren Krankheitsverlauf. Er trägt aber auch einen wichtigen Teil dazu bei, dass wir alle die Pandemie möglichst bald überwinden und in ein normaleres Leben zurückkehren können“, erklärt der Landrat. Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich noch nicht impfen lassen dürfen, bittet er noch um etwas Geduld, zumal inzwischen sowohl die Zentralen Impfzentren als auch die Kreisimpfzentren unter Volllast laufen und die Hausärzte flächendeckend bei den Impfungen mitwirken. Auch die verfügbaren Impfstoffmengen steigen stetig an.

Erstmals mehr als 5000 Impfungen in einer Woche im KIZ verabreicht

Im Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim haben in der Woche von Montag, 19. April, bis Sonntag, 25. April, insgesamt 4394 Erst-Impfungen und 737 Zweit-Impfungen stattgefunden. Damit erhielten seit dem Impfstart im Main-Tauber-Kreis insgesamt 22.033 Personen ihre erste und 4967 Personen ihre zweite Impfung durch das KIZ. Insgesamt wurden bisher also exakt 27.000 Impfdosen durch das KIZ verabreicht. Die vollständige Immunisierung besteht frühestens 14 Tage nach der zweiten Impfung.

„Mit insgesamt 5131 Erst- und Zweit-Impfungen wurde erstmals die Schwelle von 5000 Impfungen innerhalb von sieben Tagen überschritten. Das sind 1280 Impfungen mehr als in der Vorwoche. Es wurden somit von Montag bis Sonntag an jedem Tag im Schnitt 733 Impfungen verabreicht“, macht Erster Landesbeamter Christoph Schauder deutlich. Damit ist wie geplant erstmals nahezu die Vollauslastung von 750 Impfungen täglich erreicht worden. Auch in dieser Woche sind Impfungen mindestens in diesem Umfang geplant.

Seit dem 6. April impfen in Baden-Württemberg auch die Hausarztpraxen flächendeckend mit. Im Main-Tauber-Kreis nehmen laut Kassenärztlicher Vereinigung aktuell 63 Praxen an den Corona-Schutzimpfungen teil und haben bis einschließlich Sonntag, 25. April, bereits 4592 Impfdosen verabreicht. Darüber hinaus lassen sich weiterhin viele impfberechtigte Einwohnerinnen und Einwohner des Main-Tauber-Kreises im Zentralen Impfzentrum in Rot am See impfen.

Impftermine pünktlich wahrnehmen

Die Leitung des Kreisimpfzentrums stellt aktuell fest, dass viele Bürgerinnen und Bürger bereits 45 bis 60 Minuten vor dem gebuchten Termin am KIZ erscheinen, so dass sich Ansammlungen vor dem Eingangsbereich bilden. „Dies ist absolut nicht notwendig. Wir bitten ausdrücklich darum, sich erst wenige Minuten vor dem gebuchten Termin vor dem Impfzentrum einzufinden. Früher kann auch kein Einlass gewährt werden“, erklärt hierzu KIZ-Leiter Dietmar Freidhof. Dabei sei auch zu bedenken, dass im Freien vor dem Impfzentrum weder ein Wetterschutz noch Sitzgelegenheiten oder ähnliches zur Verfügung stehen. Zudem könne eine zu frühe Anreise dazu beitragen, dass die Parkmöglichkeiten erschöpft sind, obwohl dies leicht vermeidbar wäre.

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