Sprungziele
Startseite
Öffnungszeiten
Kontakt
Ideen & Beschwerden
Vorlesen
Seiteninhalt
07.01.2021

17 Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 7. Januar) - Ein weiterer Todesfall - Land verschiebt Start aller Kreisimpfzentren

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 7. Januar, 17 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von neun Städten und Gemeinden. Es handelt sich in mindestens zehn Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen. Alle neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Für ihre Kontaktpersonen wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 2441.

Mittlerweile sind 29 weitere und damit insgesamt 2145 Personen wieder genesen. Derzeit sind 268 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 0, Assamstadt: 4 (+3), Bad Mergentheim: 77 (+3), Boxberg: 18 (+1), Creglingen: 14 (+1), Freudenberg: 34, Großrinderfeld: 0, Grünsfeld: 2, Igersheim: 7, Königheim: 6, Külsheim: 14 (+1), Lauda-Königshofen: 29, Niederstetten: 4, Tauberbischofsheim: 15 (+1), Weikersheim: 11 (+2), Werbach: 0, Wertheim: 32 (+4) und Wittighausen: 1 (+1). 

Landrat erklärt Hinterbliebenen sein Mitgefühl 

Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag einen weiteren Todesfall bestätigt. Es handelt sich um eine über 80-jährige Frau, die in einem Pflegeheim lebte. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 28 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon acht im neuen Jahr. „Unser tiefes Mitgefühl gilt den Verwandten, Bekannten und Freunden der Verstorbenen“, erklärt Landrat Reinhard Frank. 

Sieben-Tage-Inzidenz bei 151,1 

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Donnerstag, 7. Januar, bei 151,1. Eine Woche zuvor, am Donnerstag, 31. Dezember, lag er bei 134,4. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (31. Dezember 2020 bis 6. Januar 2021) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen. 

Impfstofflieferungen an Kreisimpfzentren ab 18. Januar geplant 

Das Ministerium für Soziales und Integration hat beschlossen, den Start der Kreisimpfzentren in Baden-Württemberg um eine Woche auf Freitag, 22. Januar, zu verschieben. Bisher sollten diese am 15. Januar den Betrieb aufnehmen. 

Grund für die Umplanung sind die Impfstofflieferungen durch den Bund. Das Land hat bisher knapp 170.000 Impfdosen erhalten, die alle bereits verimpft oder verplant sind. Eine weitere Lieferung an Impfstoff wird für dieses Wochenende erwartet und dann den neun Zentralen Impfzentren (ZIZ) mit ihren Mobilen Impfteams zugeteilt, unter anderem dem auch für den Main-Tauber-Kreis zuständigen ZIZ Rot am See im benachbarten Landkreis Schwäbisch Hall. 

Es sei nicht möglich und auch nicht sinnvoll, diesen Impfstoff eine Woche lang bis zum Start der Kreisimpfzentren zu lagern. Vielmehr sollte jede Impfdosis, die in Baden-Württemberg ankommt, auch sofort verimpft werden, teilte das Sozialministerium mit. Erst am Montag, 18. Januar, erwartet Baden-Württemberg die übernächste Impfstoff-Lieferung vom Bund, die dann anteilig den Kreisimpfzentren zur Verfügung gestellt werden wird. 

Erst dann können die Kreisimpfzentren Impftermine für die Zeit ab Freitag, 22. Januar, freischalten. Diese Termine können dann unter der bundesweit einheitlichen Telefonnummer 116 117 oder unter www.impfterminservice gebucht werden können. Alle bis jetzt vergebenen Termine bleiben gültig, denn sie betreffen ausschließlich die Zentralen Impfzentren (ZIZ). 

Wie das Sozialministerium weiter mitteilt, habe es keinen Sinn, die Infrastruktur in den Kreisimpfzentren hochzufahren, wenn kein Impfstoff vorhanden ist. Man wisse, dass die Nachfrage groß ist und würde selbstverständlich gerne alle bedienen, die geimpft werden wollen. Die Lage werde sich entspannen, wenn weitere Impfstoffe von der Europäischen Arzneimittelbehörde zugelassen sind und daher mehr Termine vergeben werden können. 

Landratsamt setzt Aufbau des Kreisimpfzentrum unverändert fort 

„Wir bedauern, dass das Land den Start aller Kreisimpfzentren in Baden-Württemberg verschiebt, können die Entscheidung des Landes aber nachvollziehen. Wir als Landkreisverwaltung haben alles organisiert, was auf unserer Ebene organisiert werden kann, so dass wir mit dem Betrieb des Kreisimpfzentrums sofort starten werden, wenn das Land grünes Licht gibt und der Impfstoff zur Verfügung steht“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Arbeitstabes Corona. „Die Aufbauarbeiten laufen unverändert weiter.“ 

Die Reihenfolge der Schutzimpfungen ist in der Corona-Impfverordnung des Bundes geregelt. Aufgrund der zunächst nur sehr begrenzten Menge an verfügbarem Impfstoff musste der Bund eine Priorisierung vornehmen. Die höchste Priorität bei der Impfberechtigung erhalten zunächst Menschen ab 80 Jahren. Gleiches gilt für alle, die in Pflegeheimen betreut werden oder tätig sind, darüber hinaus auch für das Personal auf Intensivstationen, in Notaufnahmen oder bei Rettungsdiensten. Grundsätzlich gilt, dass die Impfung freiwillig und kostenlos ist.

Seite zurück nach oben Seite drucken Seite weiterempfehlen