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22.11.2021

159 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 20. bis 22. November) - Auffrischimpfungen für alle empfohlen - Weiterer Todesfall

Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Samstag, 20., bis Montag, 22. November, insgesamt 159 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon 75 am Samstag, 52 am Sonntag und 32 am Montag. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 7707.

799 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen steigt um 296 Personen auf 6811. Somit sind derzeit 799 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

In der vergangenen Woche vom Montag, 15. November, bis Sonntag 21. November, wurden insgesamt 530 neue Fälle im Main-Tauber-Kreis festgestellt. Diese verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 10, Assamstadt: 3, Bad Mergentheim: 127, Boxberg: 18, Creglingen: 17, Freudenberg: 8, Großrinderfeld: 15, Grünsfeld: 6, Igersheim: 14, Königheim: 24, Külsheim: 17, Lauda-Königshofen: 31, Niederstetten: 17, Tauberbischofsheim: 50, Weikersheim: 30, Werbach: 7, Wertheim: 133 und Wittighausen: 3.

Weiterer Todesfall bestätigt

Das Gesundheitsamt hat einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen Mann im Alter von über 85 Jahren. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 97 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 77 im Jahr 2021.

Indikatoren für das Pandemie-Geschehen laut LGA am Sonntag

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Sonntag, 21. November, nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg (LGA) bei 396,4. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (15. bis 21. November) je 100.000 Einwohner. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg lag bei 5,31. Sie beschreibt die Zahl der Menschen, die in den vergangenen sieben Tagen in Baden-Württemberg mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, je 100.000 Einwohner. Die Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten (AIB) in Baden-Württemberg lag bei 457.

Die aktuellen Werte für Montag, 22. November, können ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Impfschutz lässt mit der Zeit nach – Besonders bei der Delta-Variante

Angesichts steigender Infektionszahlen und der stark ausgelasteten Intensivstationen im Land appelliert das Sozialministerium an die Bevölkerung, das Angebot der Auffrischimpfung zu nutzen. Diese sei für alle Menschen wichtig, deren letzte Impfung länger als ein halbes Jahr zurückliegt. Beim Impfstoff von Johnson & Johnson wird die Auffrischung schon nach vier Wochen empfohlen.

Das Sozialministerium teilte mit, dass der Erfolg bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie auf keinen Fall gefährdet werden dürfe. Deshalb sei es wichtig, dass alle geschützt blieben, allen voran ältere Menschen und die Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen. Aber auch bei bestimmten Berufsgruppen wie Pflegerinnen und Pflegern, Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern oder Polizistinnen und Polizisten, die Kontakt zu vielen Menschen haben, rufe das Ministerium besonders zur Drittimpfung auf. Sie alle wurden schon sehr früh geimpft, entsprechend sei davon auszugehen, dass die Immunantwort langsam nachlasse.

Aktuelle Untersuchungen der Uniklinik Freiburg zeigen, dass der Impfschutz gerade bei der Delta-Variante mit der Zeit nachlässt. Die gute Nachricht sei aber, dass nach einer dritten Impfung mit einem mRNA-Impfstoff die notwendig hohe Konzentration an Antikörpern wieder vorhanden ist. Durch Boostern kann demnach also die Wahrscheinlichkeit von Durchbruchinfektionen erheblich gesenkt werden. Dies hätten auch Erfahrungen anderer Länder wie zum Beispiel Israel gezeigt. Es müsse alles dafür getan werden, um die Krankenhäuser vor einer Überlastung zu schützen. Das Gesundheitsministerium habe kein Verständnis dafür, dass die Intensivstationen zum weitaus größten Teil von Nicht-Geimpften belegt sind. Eine Pandemie sei keine Privatsache. Daher appelliere das Ministerium an alle, die es noch nicht getan haben, sich impfen zu lassen. Das Coronavirus gehe alle an, weil die Auswirkungen der Pandemie die Bevölkerung im Gesamten und nicht nur den Einzelnen träfen, erläuterte das Ministerium.

Wichtig sei jetzt, dass die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte gezielt auf ihre Patientinnen und Patienten zugehen und diese entsprechend beraten. Sollten die Ärztinnen und Ärzte ihrem Versorgungsauftrag nicht gerecht werden können, werde man unterstützend eingreifen und kurzfristig weitere Mobile Impfteams aktivieren, um weitere niedrigschwellige Impfangebote zu ermöglichen, erklärte das Ministerium.

Mobile Impfteams am Wochenende in Wertheim und Creglingen

Mobile Impfteams sind am Samstag, 27. November, von 10 bis 15 Uhr in der Main-Tauber-Halle in Wertheim, Leberklinge 13, im Einsatz.

Des Weiteren werden mobile Impfteams am Sonntag, 28. November, von 12 bis 18 Uhr in der Mehrzweckhalle im Schul- und Sportzentrum in Creglingen, Kieselallee 15, Impfungen vornehmen.

Bei allen Terminen werden die Impfstoffe von BioNtech/Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson angeboten. Ein anderes Präparat kann nicht gewählt werden.

Es können alle interessierten Menschen mit Wohnsitz in Deutschland eine Impfung (Erst-, Zweit- und Drittimpfung) erhalten. Das Angebot ist also ausdrücklich nicht auf Einwohnerinnen und Einwohner des Main-Tauber-Kreises oder des Landes Baden-Württemberg beschränkt. Eine Impfung ist für Personen ab zwölf Jahren möglich. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren müssen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten erscheinen. Je nach Andrang können möglicherweise Wartezeiten entstehen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Für die Impfung muss der Personalausweis und, falls vorhanden, das gelbe Impfbuch mitgebracht werden.

Unter dem Motto „Wir impfen für Ihr Leben gern“ findet am Samstag, 27. November, ein Impfaktionstag statt. Zahlreiche Arztpraxen im Main-Tauber-Kreis nehmen an dieser Aktion teil. Unter www.dranbleibenbw.de haben einige Praxen ihre Teilnahme angekündigt.

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