Sprungziele
Startseite
Öffnungszeiten
Kontakt
Ideen & Beschwerden
Vorlesen
Seiteninhalt
08.11.2021

149 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 6. bis 8. November) - Studie beleuchtet Lage in ambulanten und stationären Pflegeinrichtungen

Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Samstag, 6., bis Montag, 8. November, insgesamt 149 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon 78 am Samstag, 21 am Sonntag und 50 am Montag. Die betroffenen Personen leben im Gebiet aller Städte und Gemeinden des Landkreises außer Wittighausen und befinden sich in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 6719.

444 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen steigt um 57 Personen auf 6181. Somit sind derzeit 444 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 6 (+1), Assamstadt: 11 (+1), Bad Mergentheim: 126 (+43), Boxberg: 29 (+6), Creglingen: 12 (+6), Freudenberg: 5 (+1), Großrinderfeld: 3 (+1), Grünsfeld: 5 (+3), Igersheim: 23 (+10), Königheim: 1 (+1), Külsheim: 4 (+2), Lauda-Königshofen: 30 (+9), Niederstetten: 13 (+1), Tauberbischofsheim: 28 (+6), Weikersheim: 68 (+26), Werbach: 12 (+1), Wertheim: 66 (+30) und Wittighausen: 2.

Eine Vielzahl der Infektionsfälle der letzten Tage ist auf eine größere Halloweenparty sowie auf eine private Feier zurückzuführen.

Indikatoren für das Pandemie-Geschehen laut LGA am Sonntag

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Sonntag, 7. November, nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg (LGA) bei 217,8. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (1. bis 7. November) je 100.000 Einwohner. Allerdings wurde diese Zahl zu niedrig ausgewiesen, da das Gesundheitsamt Main-Tauber-Kreis und einige andere Gesundheitsämter in Baden-Württemberg am Sonntag aus technischen Gründen keine Infektionszahlen an das Landesgesundheitsamt übermitteln konnten.

Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg lag bei 4,32. Sie beschreibt die Zahl der Menschen, die in den vergangenen sieben Tagen in Baden-Württemberg mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, je 100.000 Einwohner. Die Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten (AIB) in Baden-Württemberg lag bei 323.

Die aktuellen Werte für Montag, 8. November, können ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Wichtige Erkenntnisse bereits während der Pandemie gewinnen

Eine Studie hat erstmals die Lage in Einrichtungen der stationären und ambulanten Langzeitpflege in Baden-Württemberg während der Corona-Pandemie beleuchtet. Sie wurde durch das Sozialministerium Baden-Württemberg gefördert.

Insbesondere Einrichtungen der stationären und ambulanten Langzeitpflege waren zu Beginn der Corona-Pandemie mit großen Herausforderungen konfrontiert. Gerade ältere Menschen, viele von ihnen mit Vorerkrankungen, mussten besonders vor dem Virus geschützt werden. Für die Politik bedeutete dies laut Sozialministerium oftmals eine schmale Gratwanderung zwischen dem höchstmöglichen Schutz und den individuellen Freiheitsrechten, beispielsweise von Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeheimen.

Das Sozialministerium teilte mit, dass die schwersten Zeiten der Corona-Pandemie in den Einrichtungen der Langzeitpflege hoffentlich vorbei seien. Es sei wichtig gewesen, bereits während der akuten Phase der Krise wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen und aus den Erfahrungen der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen.

Ziel der Studie sei es gewesen, die unterschiedlichen Perspektiven von Betroffenen und ihren Angehörigen, der Mitarbeitenden und der Führungspersonen herauszuarbeiten, Wertediskurse zu eröffnen und die Themen zu identifizieren, die von den Einrichtungen der Langzeitpflege konsequent bearbeitet und darüber hinaus gesellschaftspolitisch neu geordnet und gestaltet werden müssten, erklärte das Ministerium.

Dank der Studie liege nun eine sehr gute Datengrundlage zur aktuellen Lage in den Einrichtungen der stationären und ambulanten Langzeitpflege in Baden-Württemberg vor, um Schwächen im System auszumachen, Reformideen zu entwickeln und Bündnispartnerinnen und -partner für deren Umsetzung zu finden, damit alle künftig auf ähnliche Situationen besser vorbereitet sind. Deshalb werde man die Ergebnisse jetzt sorgfältig analysieren, erläuterte das Ministerium.

Für das Ministerium gehöre es zu den zentralen Handlungsfeldern, die digitalen Arbeitsstrukturen und Prozesse sowie die Zusammenarbeit der Pflegeeinrichtungen mit den Gesundheitsämtern und den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zu verbessern. „Um diese Ziele zu erreichen, werden auch weiterhin allen relevanten Akteuren in der ‚Task Force Langzeitpflege und Eingliederungshilfe‘ eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten“, teilte das Ministerium mit.

Mobiles Impfteam am Samstag, 13. November, in Wertheim

Ein mobiles Impfteam ist am Samstag, 13. November, von 10 bis 15 Uhr in der Main-Tauber-Halle, Leberklinge 13, in Wertheim im Einsatz. Es werden die Impfstoffe von BioNtech/Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson mitgeführt. Ein anderes Präparat kann bei der Aktion nicht gewählt werden.

An den Stationen der mobilen Impfteams können alle interessierten Menschen mit Wohnsitz in Deutschland eine Impfung (Erst-, Zweit- und Drittimpfung) erhalten. Das Angebot ist also ausdrücklich nicht auf Einwohnerinnen und Einwohner des Main-Tauber-Kreises oder des Landes Baden-Württemberg beschränkt. Eine Impfung ist für Personen ab zwölf Jahren möglich. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren müssen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten erscheinen. Je nach Andrang können möglicherweise Wartezeiten entstehen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Für die Impfung muss der Personalausweis und, falls vorhanden, das gelbe Impfbuch mitgebracht werden.

Seite zurück nach oben Seite drucken Seite weiterempfehlen