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17.12.2021

136 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 16. bis 17. Dezember) - Quarantänedauer für positiv Getestete und Kontaktpersonen angepasst

Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Donnerstag, 16., bis Freitag, 17. Dezember, insgesamt 136 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon 72 am Donnerstag und 64 am Freitag. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 9696.

863 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen steigt um 180 Personen auf 8709. Somit sind derzeit 863 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Die am Donnerstag und Freitag neu festgestellten Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 32, Boxberg: 2, Creglingen: 5, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 5, Grünsfeld: 2, Igersheim: 3, Königheim: 1, Külsheim: 2, Lauda-Königshofen: 18, Niederstetten: 2, Tauberbischofsheim:11, Weikersheim: 2, Werbach: 0, Wertheim: 44 und Wittighausen: 2.

Zwei weitere Todesfälle im Landkreis bestätigt

Das Gesundheitsamt hat zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen Mann im Alter von über 70 Jahren und um eine Frau im Alter von über 80 Jahren. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 124 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 104 im Jahr 2021.

Indikatoren für das Pandemie-Geschehen laut LGA am Donnerstag

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Donnerstag, 16. Dezember, nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg (LGA) bei 380,6. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (10. bis 16. Dezember) je 100.000 Einwohner. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg lag bei 4,8. Sie beschreibt die Zahl der Menschen, die in den vergangenen sieben Tagen in Baden-Württemberg mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, je 100.000 Einwohner. Die Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten (AIB) in Baden-Württemberg lag bei 621.

Die aktuellen Werte für Freitag, 17. Dezember, können ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Corona-Verordnung Absonderung geändert

Das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg hat die Corona-Verordnung Absonderung aktualisiert. Damit gelten seit Mittwoch, 15. Dezember, geänderte Quarantäne-Regeln, unter anderem bezüglich der Dauer der Absonderung für Kontaktpersonen.

Für positiv getestete Personen wird die Absonderungsdauer einheitlich auf zehn Tage festgelegt. Als Startdatum der Berechnung wird nun einheitlich das Datum des Erstnachweises verwendet. Der meist zeitlich davorliegende Symptombeginn entfällt als Startzeitpunkt, da in den Wintermonaten gehäuft Symptome auch aufgrund anderer Atemwegserkrankungen auftreten können. Kontaktpersonen müssen von nun an einheitlich 14 Tage in Absonderung.

Freitesten können sich Personen, die sich in Absonderung befinden, künftig erst ab dem siebten Tag. Allerdings reicht dafür dann ein Schnelltest aus. Positiv getestete Personen können sich weiterhin nur freitesten, wenn sie geimpft sind.

Die besorgniserregende Virusvariante Omikron führt dazu, dass Freitestmöglichkeiten nicht wahrgenommen werden können, wenn jemand mit Omikron infiziert ist. Die Absonderungsdauer kann in diesen Fällen nicht verkürzt werden.

Keine Änderungen ergeben sich für die Schulen und Kitas. Auch bisher war es so, dass die Fünf-Tages-Testung an Schulen oder die Wiedereintritts-Testung bei den Kitas nicht möglich ist, wenn beim Primärfall von einer besorgniserregenden Virusvariante auszugehen ist. Tritt also Omikron in Schulen oder Kitas auf, gelten für Schülerinnen und Schüler und Kita-Kinder die regulären Absonderungs-Regeln für Kontaktpersonen.

Berichterstattung in der kommenden Woche

Aufgrund der Weihnachtsfeiertage und des Jahreswechsels wird das Landratsamt in den kommenden Wochen jeweils nur zwei Pressemitteilungen zur Corona-Lage veröffentlichen, und zwar am Montag, 20. Dezember, sowie am Donnerstag, 23. Dezember, und am Montag, 27. Dezember, sowie am Donnerstag, 30. Dezember, jeweils am Nachmittag. Ab Montag, 3. Januar 2022, werden wieder drei Pressemitteilungen wöchentlich veröffentlicht, jeweils montags, mittwochs und freitags.

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