Sprungziele
Startseite
Öffnungszeiten
Kontakt
Ideen & Beschwerden
Vorlesen
Seiteninhalt
28.05.2019

"Karriere daheim": Auszubildende dringend gesucht

Die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises wirbt für das Thema „Karriere daheim“. Ziel ist es, junge Menschen anzusprechen und für eine duale Ausbildung zu begeistern. Im Main-Tauber-Kreis werden inzwischen in vielen Berufen Nachwuchskräfte dringend gesucht.

Der Main-Tauber-Kreis ist durch einen guten Branchenmix gekennzeichnet. Sowohl in der Industrie als auch im Handwerk und Handel gibt es vielfältige Berufschancen. Stark ausgeprägt sind die Möglichkeiten, eine duale Ausbildung zu absolvieren und dann die „Karriere daheim“ zu starten. „Unter diesem Oberbegriff unterstützen wir die Suche nach jungen Menschen für attraktive duale Ausbildungsberufe“, erklärt Landrat Reinhard Frank.

Duale Ausbildungen werden in allen Städten und Gemeinden des Main-Tauber-Kreises angeboten. Überall bestehen Industrie- und Gewerbeunternehmen, Dienstleister und Handwerksbetriebe. Die duale Ausbildung sieht neben der Praxiszeit in den Betrieben den Besuch der beruflichen Schulen vor. Dort werden handwerkliche Fertigkeiten erlernt und vertieft und wird das theoretische Rüstzeug vermittelt. „Der Kreistag des Main-Tauber-Kreises setzt auf Wohnortnähe, und deshalb bieten wir an den beruflichen Schulen in Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim ein umfassendes Angebot für die dualen Ausbildungsberufe“, erklärt Dezernent Jochen Müssig vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis. Über die Ausbildungsbetriebe und -stellen können sich junge Menschen unter www.main-tauber-kreis.de/karriere-daheim informieren.

Nach einer Ausbildungszeit von in der Regel zwei bis drei Jahren – dies variiert je nach Ausbildungsberuf – werden die Nachwuchskräfte gerne als Facharbeitskräfte übernommen. Im Handwerk bietet sich zudem die Chance, eine selbständige Existenz anzustreben. Hierzu bedarf es Mut, Fleiß und Ideenreichtum. Junge Menschen, die sich mit dem Gedanken an eine Existenzgründung beschäftigen, können sie sich beraten lassen. Termine für die Beratung zur Existenzgründung bieten die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises, aber auch die Handwerkskammer Heilbronn-Franken oder die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken. Die Termine sind auf den jeweiligen Websites www.main-tauber-kreis.de/existenzgruendung, www.hwk-heilbronn.de und www.heilbronn.ihk.de zu erfahren.

In der dualen Ausbildung hat sich in den vergangenen Jahren ein Bewerbermangel eingestellt. Besonders deutlich wird dies in einigen Handwerksberufen. Beispielsweise werden dringend Bäcker- und Fleischer-Auszubildende sowie deren Fachverkäufer gesucht. Gerade im Nahrungsbereich besteht die Chance, nach einer Ausbildung und mit einer gewissen gesammelten Erfahrung eine selbständige Existenz aufzubauen. „Wir ermuntern hierzu junge Menschen, sich mit den jeweiligen Innungsobermeistern oder auch Firmeneigentümern in Verbindung zu setzen“, weist Dezernent Jochen Müssig auf mögliche „Karrieren daheim“ hin.

Dringend Nachwuchs wird auch für den Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klimatechnik sowie für das Friseurhandwerk gesucht. Soll die Handwerksstruktur im Main-Tauber-Kreis beibehalten werden, ist es wichtig, junge Menschen für diese Berufswege zu begeistern. „In unseren Beruflichen Schulen werden hierzu attraktive Ausbildungsinhalte geboten, die das gesamte Spektrum dieser Berufe erlernen lassen“, ergänzt Landrat Reinhard Frank.

Informationen zu diesen Berufen können auch bei der Kreishandwerkerschaft oder den Innungen eingeholt werden. Die Adressen lauten:

  • Kreishandwerkerschaft Main-Tauber-Kreis, Pestalozziallee 11, 97941 Tauberbischofsheim, www.khs-tbb.de.
  • Innungsobermeisterin Friseure, Michaela Hammer, Schlosstraße1, 97974 Grünsfeld
  • Innungsobermeister Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klimatechnik, Thomas Braun, Bad Mergentheimer Straße 11, 97980 Bad Mergentheim-Markelsheim
  • Innungsobermeister Fleischer und Bäcker, Jürgen Sendelbach, Hauptstraße 29, 97956 Werbach
  • Innungsobermeister Metallbauer, Alois Kimmelmann, Neuseser Talstraße 3, 97999 Igersheim.

Ebenso sind auch die Fachlehrer in den Beruflichen Schulen gerne bereit, über die Ausbildungsinhalte Auskunft zu geben. Entsprechende Termine können über die Schulsekretariate vereinbart werden.

Für die Ausbildungsberufe Bäcker, Bäckereifachverkäufer, Fleischer, Fleischereifachverkäufer, Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klimatechnik und für die Friseure zuständig ist die Gewerbliche Schule in Bad Mergentheim, Seegartenstraße 16, 97980 Bad Mergentheim, E-Mail info@gsmgh.schule.bwl.de, Website www.gsmgh.de.

Für den Ausbildungsberuf des Metallbauers verantwortlich ist die Gewerbliche Schule Tauberbischofsheim, Wolfstalflurstraße 9, 97941 Tauberbischofsheim, E-Mail-Adresse verwaltung@vw.gs.tbb.bw.schule.de, Website www.schule-tauber.de.

Gerne hilft auch die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises weiter, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon 09341/82-5809, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@main-tauber-kreis.de.

Seite zurück nach oben Seite drucken Seite weiterempfehlen