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23.02.2022

"281 Fotografien" von Peter Frischmuth im Schlösschen in Wertheim

Landrat Christoph Schauder hat vor kurzem die Ausstellung „281 Fotografien“ von Peter Frischmuth im Schlösschen im Hofgarten in Wertheim besucht. Dort werden Fotografien von Frischmuth präsentiert, die er während seines Werdegangs als freier Fotograf vom Studium bis heute angefertigt hat. Die Fotos wurden auf der ganzen Welt aufgenommen, beispielsweise in Frankreich, Amerika, Schweden, Namibia oder Abu Dhabi. Aber auch seine Heimatstadt Wertheim, das Taubertal oder Berlin dienten als Aufnahmeorte für seine Arbeit.

„Die Ausstellung ist eine Reise durch die Geschichte. Die Fotos zeigen ein breites Spektrum der eindrucksvollen Arbeit eines weithin bekannten Künstlers aus dem Main-Tauber-Kreis“, sagte Landrat Christoph Schauder. Für die Ausstellung wurden verschiedene Fotoserien von Frischmuth zusammengestellt.

In der Serie „Das Taubertal“ hat Peter Frischmuth Impressionen der Orte eingefangen, die die Tauber von der Quelle bis zur Mündung durchläuft. Diese befinden sich überwiegend im Main-Tauber-Kreis. „Ich bin Fotograf geworden, weil ich die Welt sehen wollte“, erklärte Frischmuth. „Oftmals nimmt man aber leider gar nicht mehr wahr, was für schöne Fleckchen direkt vor der eigenen Haustüre liegen. Das Taubertal hat wunderschöne Orte zu bieten“, ergänzte er.

Peter Frischmuth fotografierte auch immer wieder Politikerinnen und Politiker. Die Fotos werden beispielsweise in Fernsehsendungen als Studiodekoration oder als Einspieler bei Nachrichtensendungen verwendet. Außerdem erscheinen sie in Zeitungen oder Magazinen. „Es ist faszinierend zu sehen, was aus den einzelnen Persönlichkeiten auf den Fotos geworden ist“, sagte Landrat Schauder. „Hinter den Persönlichkeiten stecken interessante Geschichten“, stimmte ihm Frischmuth zu.

In der Fotoreihe „Berlin Kreuzberg SO 36“ kombiniert Frischmuth Fotos, zwischen denen 25 Jahre liegen. Die ersten Fotos wurden 1982 alle in dem Stadtteil aufgenommen, der der Reihe ihren Namen gibt. Im Jahr 2007 fotografierte Peter Frischmuth diese Orte erneut. Herausgekommen ist eine eindrucksvolle Zeitreise, die die Zeit vor und nach dem Mauerfall dokumentiert.

Im Jahr 1995 fotografierte Frischmuth im Ruhrgebiet unter Tage. Aufgrund der Gegebenheiten 1000 Meter unter der Erde mussten bei dieser Arbeit besondere Sicherheitsvorkehrungen bei der technischen Ausstattung beachtet werden, erzählte Frischmuth. „Die Eindrücke, die diese Bilder von der anstrengenden Arbeit und den Kumpeln vermitteln, sind wirklich sehr aussagekräftig“, sagte Schauder.

Murals sind Wandbilder, die direkt auf Häuser oder Mauern gemalt wurden. Frischmuth hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Wandbilder auf seinen Fotos in Szene zu setzen. „Für die Betrachterin oder den Betrachter ist es oftmals sogar schwierig zu erkennen, was auf dem Foto gemalt und was real ist“, erläuterte Frischmuth.

Des Weiteren sind in der Fotoausstellung Fotos des Trabantwerks Zwickau, aus der Region Altes Land und Elbe, wo Frischmuth seit Jahrzehnten lebt, sowie Reisereportagen zu sehen.

Peter Frischmuth wurde 1957 in Wertheim geboren. Mittlerweile wohnt er mit seiner Familie in der Nähe von Hamburg. Er arbeitet als freier Fotograf für bekannte Magazine und TV-Formate. Zudem sind seine Bilder in Bücher, Zeitungen und Zeitschriften sowohl in Deutschland als auch weltweit erschienen. Seine Heimatstadt Wertheim und die schönen Flecken, die diese zu bieten hat, sowie der Main-Tauber-Kreis allgemein dienen hierbei oft als Fotomotive. Die Ausstellung läuft seit September 2021 und noch bis Sonntag, 27. Februar. 

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