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Partnerschaften des Landkreises

Allgemeine Informationen

Die Partnerschaften zu den Landkreisen Tolna, Bautzen und Zabkowice

Der Main-Tauber-Kreis unterhält drei lebendige Partnerschaften mit anderen Landkreisen im Freistaat Sachsen, in Polen und in Ungarn.

Komitat Tolna – Ungarn

Das Komitat Tolna, eine von 19 solcher regionalen Verwaltungseinheiten in Ungarn, liegt in Süd-Transdanubien, rund 100 Kilometer südlich von Budapest. Es ist eines der kleinsten Komitate Ungarns mit einer Fläche von 3704 Quadratkilometern. Hier leben rund 245.000 Menschen in 99 Dörfern und Gemeinden sowie neun Städten. Der Sitz der Komitatsverwaltung ist die Stadt Szekszard, die 35.000 Einwohner zählt. Die Partnerschaft zwischen dem Main-Tauber-Kreis und dem Komitat gründet auf früheren sportlichen Kontakten. Aus diesen persönlichen, teils privaten Begegnungen entstand im September 1991 eine förmliche Partnerschaft, die als sehr rege und lebendig bezeichnet werden darf. Partnerschaftliche Kontakte und der Austausch zwischen nahezu allen Bereichen der Bevölkerung, der Behörden und der Organisationen sind Alltag. Größten Wert legen die Partnerlandkreise auf den Austausch vor allem im Sport und bei Jugendbegegnungen sowie in der Kultur und bei den sozialen Einrichtungen. Sehr erfreulich ist auch, dass diese Partnerschaft in vielen Vereinen und Organisationen zum Selbstläufer geworden ist.

Landkreis Bautzen – Sachsen

Im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung waren Mitarbeiter der Kreisverwaltung des Main-Tauber-Kreises mit den damals üblichen Patenschafts-Kontakten erstmals im Juli 1990 in Bautzen. Den daraus folgenden Besuchsprogrammen auf rein fachlicher Ebene schlossen sich im gleichen Jahr noch zahlreiche weitere Kontakte an. Sie hatten zum Ziel, die Verwaltung des Landkreises Bautzen mit der Organisationsstruktur und den Aufgaben eines Landratsamtes vertraut zu machen. Höhepunkt war eine offizielle Vereinbarung, geschlossen auf der Tauber-Franken-Ausstellung in Bad Mergentheim am 22. November 1990. Sie stellte die Unterstützung des Landkreises Bautzen durch den Main-Tauber-Kreis beim Aufbau seiner Verwaltung auf eine formelle Grundlage. Im September 2006 wurde innerhalb eines offiziellen Besuchsprogramms des Kreistages Bautzen im Main-Tauber-Kreis diese Partnerschaft in einem formellen Akt bekräftigt und im Oktober 2007 anlässlich eines Gegenbesuchs im Landkreis Bautzen aktiviert. Zum 1. August 2008 wurde aus den ehemaligen Landkreisen Bautzen und Kamenz sowie der bis dahin kreisfreien Stadt Hoyerswerda der neue Landkreis Bautzen mit nunmehr 333.470 Einwohnern gebildet. Der neue Großkreis unterhält insgesamt sechs Kreispartnerschaften mit Kreisen in Deutschland, Ungarn und Polen, darunter auch dem Komitat Tolna.

Zabkowice Slaskie – Polen

Der Landkreis Zabkowice Slaskie und die gleichnamige Kreisstadt liegen im Südwesten des heutigen Polens in der Wojewodschaft Dolny Slask. Landschaftlich liegt der Landkreis sehr reizvoll am Rand der Sudeten. Die Fläche des Landkreises Zabkowice ist mit 801 Quadratkilometern im Vergleich zu den anderen Partnerlandkreisen deutlich kleiner. Verteilt auf vier Städte und zahlreiche Dörfer des Landkreises leben dort knapp 70.000 Menschen. Die örtliche Wirtschaft ist geprägt von der Landwirtschaft und Kleinunternehmen. Größere Industrieansiedlungen gibt es derzeit noch kaum. Auf Grund der reichhaltigen Kultur gewinnt der Fremdenverkehr zusehends an Bedeutung. Der Schiefe Turm von Zabkowice Slaskie ist als einer der schiefsten Türme Europas zu sehen. Ein still gelegtes Gold-Bergwerk und vor allem das Zisterzienserkloster in Henrykow sind von großer Bedeutung und zählen zu den außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten des Kreises. Mitinitiatoren und Motoren dieser neuen Partnerschaft sind die Diakonissen aus Wertheim, deren Mutterhaus vor dem Zweiten Weltkrieg in Frankenstein stand, wie die Stadt und der Kreis Zabkowice auf Deutsch genannt werden. Es waren auch die reichhaltigen historischen Verbindungen und die nicht immer einfache gemeinsame Geschichte, die ausschlaggebend dafür waren, eine offizielle Partnerschaft einzugehen. Nach mehreren, zunächst informellen Besuchen wurde am 21. März 2007 im Kloster Bronnbach die offizielle Partnerschaft geschlossen. Diese wurde wenige Monate später während eines Gegenbesuches in Polen offiziell bekräftigt.

Freigabevermerk »

Dieser Text wurde am 26. August 2013 durch das Büro des Landrats des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis erstellt.

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