Sprungziele
Startseite
Öffnungszeiten
Kontakt
Ideen & Beschwerden
Vorlesen
Seiteninhalt
08.11.2017

Förderverein AkS tagt im Landratsamt - Kooperation mit "Klasse 2000"

Der Förderverein Aktionskreis Sucht- und Gewaltprävention, Sicherheit und Gesundheitsförderung (AkS) hat kürzlich im Landratsamt Main-Tauber-Kreis in Tauberbischofsheim getagt. Es wurde beschlossen, die Kooperation mit dem Programm „Klasse 2000“ der „Lions“ auszubauen.

Um Kindern auch schon im Grundschulalter mit Präventionsthemen wie Gesundheitsförderung, Sucht- oder Gewaltprävention zu stärken, stellte Willi Burger als Distriktbeauftragter der Lions das Präventionsprogramm „Klasse 2000“ vor. Dieses wird derzeit bereits in einigen Grundschulen des Main-Tauber-Kreises zur Stärkung der Grundschulkinder umgesetzt.

Er rege an, „Klasse 2000“ weiter auszubauen und wolle unter den Teilnehmern der Sitzung gerne weitere persönlichen Paten für Schulklassen gewinnen, sagte Burger vor den Vertretern der Wirtschaft, der Kommunen sowie der Organisationen. Die Mitglieder des Fördervereins vereinbarten daraufhin, die Kooperation mit dem Programm der Lions im Main-Tauber-Kreis auszubauen. Elisabeth Krug, Sozialdezernentin beim Landratsamt, begründete, dass man bereits bei den Jüngsten durch Prävention eine gute Basis für das weitere Leben schaffen wolle.

Zudem wurden die Mitglieder über die Arbeit des Aktionskreises AkS informiert. Gerhard Heine von der AGJ-Suchtberatung und die Kommunale Suchtbeauftragte Sigrid Mündlein stellten die Ergebnisse einer im Sommer 2016 durchgeführten „Communites-That-Care“-Schülerbefragung vor. „In Baden-Württemberg ist der Main-Tauber-Kreis damit der erste Landkreis, der diese „CTC“-Untersuchung gemacht hat“, sagte Mündlein. Der Name „Communities that care“ bedeutet grob übersetzt „Gemeinschaften, die sich kümmern“.

„Sich um Kinder und Jugendliche zu kümmern ist besonders wichtig, weil es hier um die Selbsteinschätzung der Kinder und Jugendlichen geht“, schloss Sigrid Mündlein. Gerhard Heine fasste zusammen: „Die Schülerbefragung vermittelt uns das Bild, dass sowohl die frühzeitige Präventionsarbeit als auch die Arbeit mit Eltern und Erwachsenen zentrale Elemente sind, die wir gerne ausbauen möchten.“

Schließlich zog Bernhard Haag als Leiter der polizeilichen Prävention in Tauberbischofsheim ein positives Fazit zur Auftaktveranstaltung des Zivilcouragepreises im Mai dieses Jahres. Er kündigte sogleich an, dass man dieses Format nun etablieren wolle. „Zivilcourage muss anerkannt und ausgezeichnet werden“, unterstrich auch Hans Becker, Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Heilbronn, den Rückblick.

Gleichzeitig wird es auch spannend weitergehen, denn am Samstag, 5. Mai 2018, wird ein Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters zugunsten des Fördervereins stattfinden. „Alle Interessierten können dazu in die Wandelhalle nach Bad Mergentheim kommen“, hob Joachim Döffinger, Bürgermeister von Assamstadt und Vorstandsmitglied des Fördervereins, hervor. Die Einnahmen sollen in Projekte vor Ort investiert werden.

INFO:

Der Förderverein Aktionskreis Sucht- und Gewaltprävention, Sicherheit und Gesundheitsförderung unterstützt wiederum die Arbeit des Aktionskreises. Die Vorstandsmitglieder freuen sich, dass neben einem Vertreter aus Assamstadt nun auch die Städte Grünsfeld, Külsheim, Niederstetten, Bad Mergentheim und Wertheim sowie die Gemeinde Igersheim durch ihre Mitgliedschaft Prävention vor Ort wertschätzen und unterstützen. Weitere Infos zur Präventionsarbeit im Main-Tauber-Kreis gibt es unter www.main-tauber-kreis.de/praeventionspartnerschaft.

Seite zurück nach oben Seite drucken Seite weiterempfehlen