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20.03.2018

Förderverein AkS befasst sich mit Themen rund um die Prävention

Rund um das Thema Prävention drehte sich die jüngste Sitzung des Fördervereins Aktionskreis Sucht- und Gewaltprävention, Sicherheit und Gesundheitsförderung im Main-Tauber-Kreis e.V. (Förderverein AkS). Vorsitzender Alois Gerig leitete das Treffen, an dem viele Interessierte teilnahmen.

Als Referenten griffen Nina Schmitt und Ralph Schubert das Thema psychische Gesundheit auf, als sie die IBB-Stelle vorstellten. Die Buchstaben „IBB“ stehen für Informations-, Beratungs- und Beschwerde-Stelle im Bereich psychiatrischer Versorgung. Die IBB-Stellen wurden im Jahr 2015 landesweit nach Einführung des Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz in jedem Landkreis eingerichtet. Die IBB-Stelle Main-Tauber-Kreis arbeitet dabei wie alle anderen IBB-Stellen unabhängig und bietet Beratung durch selbst betroffene Erkrankte, Angehörige oder Mitarbeiter mit professionellem Hintergrund zum Thema psychische Erkrankungen.

Die beiden Mitarbeiter machten deutlich, dass sich jeder an die IBB-Stelle Main-Tauber-Kreis wenden kann, der Antworten oder Hilfe zu psychischen Erkrankungen, dem Umgang damit oder zur Behandlung sucht. „Wir behandeln alle Anliegen auf Wunsch vertraulich“, erklärten die beiden Mitarbeiter.

Zudem berichteten der Leiter der polizeilichen Prävention in der Außenstelle der Polizei in Tauberbischofsheim, Bernhard Haag, und die Kommunale Suchtbeauftragte Sigrid Mündlein über die aktuelle Veröffentlichung des Statistischen Landesamtes, welche die Alkoholvergiftungen der 13- bis 19-Jährigen thematisiert. Im Jahr 2016 wurden im ganzen Land 4.215 Krankenhausaufenthalte wegen Alkohol oder Drogen gezählt. Die Zahl der Einlieferungen aufgrund von Alkohol stieg dabei im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht an.

Während das Gros der Jugendlichen mit Alkoholvergiftungen 16 Jahre alt ist und die Zahl der Personen danach wieder abfällt, steigt die Zahl der drogenbedingt stationär Behandelten der 13- bis 19-Jährigen kontinuierlich an. Während die drogenbedingten Krankenhausaufenthalte im Main-Tauber-Kreis im Vergleich mit den übrigen Stadt- und Landkreisen sehr niedrig ausfällt, zeigt die Anzahl der alkoholbedingten stationären Behandlungen keine Verbesserung im Vergleich zur Veröffentlichung aus dem Jahr 2016.

Auch berichtete Bernhard Haag, dass es seit wenigen Wochen einen Linienbus gibt, der mit Informationen zum Thema „Einbruchschutz“ beklebt ist. Das Landeskriminalamt hatte Ende 2017 eine Teilförderung zur Verfügung gestellt. So konnte mit Unterstützung der Sparkasse Tauberfranken sowie der Firma Bustouristik Eisenhauer ein Bus mit Informationen eingesetzt werden. Dabei geht es darum, Aufmerksamkeit für die Sicherung der eigenen vier Wände vor einem Einbruch zu gewinnen.

Schließlich planen die Verantwortlichen des Fördervereins ein Benefizkonzert mit dem Landespolizeiorchester am Samstag, 5. Mai, in der Wandelhalle Bad Mergentheim.

INFO

Die IBB-Stelle ist zu erreichen über die Handynummer 0175/6383640 oder per Mail an ibb-stelle@main-tauber-kreis.de. Informationen gibt es unter www.main-tauber-kreis.de/ibb-stelle.

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