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02.03.2017

Aktionskreis Suchtprophylaxe im Kreis benennt sich um

Der Aktionskreis Suchtprophylaxe im Main-Tauber-Kreis (AkS) feierte im vergangenen Jahr sein 30-jähriges Bestehen und startet mit Neuerungen in das Jahr 2017. Die Jahreshauptversammlung fand kürzlich im Jugendamt statt. Auf der Tagesordnung standen die angestrebte Namensänderung sowie Neuwahlen des Vorstands.

Jahreshauptversammlung beim Aktionskreis Suchtprophylaxe
Jahreshauptversammlung beim Aktionskreis Suchtprophylaxe

Der AkS ist ein Gremium mit Präventionsaufgaben. Darin arbeiten Vertreter des Regierungspräsidiums Stuttgart, der freien Jugendhilfe, des Jugendamtes, des Gesundheitsamtes, der Suchtberatungsstellen der agj und des Diakonischen Werkes, des Caritasverbandes im Tauberkreis, der Polizei, aus Vereinen sowie weitere Ehrenamtliche eng verzahnt zusammen. Sie planen unter anderem Projekte zur Sucht- und Gewaltprävention, führen Fachtagungen durch und gewähren finanzielle Zuschüsse.

Die Mitgliederversammlung beschloss, dass der Verein künftig den neuen Namen „Aktionskreis Sucht- und Gewaltprävention, Sicherheit und Gesundheitsförderung (AkS)“ führen soll. Nachdem sich im Laufe der Jahre das Aufgabenspektrum stark erweitert hat, erschien die Namensänderung notwendig. Schließlich soll der Blick des Gremiums ganzheitlich sein. Die Aspekte „Sicherheit und Gesundheitsförderung“ stellen eine inhaltliche Erweiterung der bisherigen Arbeit dar.

In der Jahreshauptversammlung wurde auch die bedauerlicherweise sinkende Teilnahme der Schulklassen am Nichtraucher-Wettbewerb „Be Smart, Don‘t Start“ diskutiert. Angedacht wurde, zukünftig an den Schulen verstärkt dafür zu werben sowie Anreize für die erfolgreiche Teilnahme speziell für Schulklassen im Main-Tauber-Kreis zu schaffen. Ebenso wurde über eine Schülerbefragung im vergangenen Schuljahr gesprochen. Sobald die Ergebnisse vorliegen, werden diese in regionalen Gremien vorgestellt werden. Der AkS hatte diese Fragebogenaktion angestoßen, um die zukünftige Präventionsarbeit gezielt auf die Bedarfe der Jugendlichen abstimmen zu können.

In einer offenen Wahl zum Ende der Veranstaltung wurden als Vorsitzende Sigrid Mündlein, Kommunale Suchtbeauftragte des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis, sowie als stellvertretende Vorsitzende Michael Goldhammer, Leiter der agj-Suchtberatung, und Gerd Frick, Präventionsbeauftragter des Regierungspräsidiums Stuttgart, gewählt. Ferner stellte Michael Lippert den Kassenbericht vor, der anschließend genehmigt wurde. Auch wurde er in seiner Funktion bestätigt.

Die Vorsitzenden blicken gespannt auf die kommende Arbeit und freuen sich auch auf die Kooperation mit dem Förderverein AkS, der als kompetenter Partner die Schwerpunkte Sucht- und Gewaltprävention, Sicherheit und Gesundheitsförderung auf eine politische Ebene hebt. 2017 sind bereits einige Veranstaltungen zugunsten der Präventionsarbeit beider Gremien geplant.

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