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Zusätzliche Fahrten entlasten ÖPNV zum Schulbeginn

Der Main-Tauber-Kreis hat zusätzliche Busse in Auftrag gegeben. Damit sollen die Kapazitäten erweitert, das Schüleraufkommen auf einzelnen Linien entzerrt und die Kinder und Jugendlichen trotz Corona-Pandemie sicher zur Schule und wieder nach Hause gebracht werden.

Die Maßnahme wurde mit den Linienbusunternehmen und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) abgestimmt. Damit soll zu einem reibungslosen Start des neuen Schuljahrs in Baden-Württemberg beigetragen werden, das am Montag, 14. September, beginnt. Ab diesem Zeitpunkt gelten im Öffentlichen Personennahverkehr im Landkreis wieder die Regelfahrpläne, welche von den frühen Morgenstunden bis in den Abend eine öffentliche Mobilität bieten.

Die Verstärkerfahrten werden dort eingesetzt, wo erfahrungsgemäß sehr viele Schüler zeitgleich mitfahren und es unter hygienischen Gesichtspunkten aller Voraussicht nach notwendig sein wird. Damit soll die Sicherheit vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus erhöht werden. Voraussetzung ist, dass die Linienbusunternehmen ausreichend Fahrzeuge und Fahrer für die Mehrleistungen zur Verfügung stellen können.

Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat angekündigt, die Landkreise bei dieser erheblichen finanziellen Mehrbelastung – vorbehaltlich der Zustimmung des Landtages – zu unterstützen. Die Kosten für die zusätzlichen Busse belaufen sich bis Ende des Jahres voraussichtlich auf rund 90.000 Euro. Für Fahrten bis Ende Oktober wird voraussichtlich das Land Baden-Württemberg 80 Prozent der Kosten übernehmen.

„Ich freue mich sehr über die Ankündigung des Verkehrsministeriums zur Förderung der Verstärkerfahrten. Die Einrichtung dieser Fahrten erfolgt zunächst auf Basis von Erfahrungswerten in den vergangenen Schuljahren. Gegebenenfalls müssen die tatsächlichen Bedarfe innerhalb der ersten Schultage abgewartet und muss dann nachgesteuert werden“, erklärt Landrat Reinhard Frank. Die Verstärkerbusse werden voraussichtlich bis zu den Weihnachtsferien eingerichtet.

Jochen Müssig, zuständiger Dezernent im Landratsamt und Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Main-Tauber, empfiehlt den Nutzerinnen und Nutzern, alle Busangebote vor dem Schulbeginn zu nutzen und sich auf die angebotenen Busse zu verteilen. „Das gleiche raten wir nach dem Schulschluss. Es können nicht alle in den ersten nach Hause fahrenden Bus drängen“, sagt Jochen Müssig. Auch im Zugverkehr ist es erforderlich, dass alle Kapazitäten in den Waggons verteilt genutzt und Abstände bestmöglich eingehalten werden.

Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis und die Verkehrsgesellschaft Main-Tauber (VGMT) weisen nochmals darauf hin, dass in Baden-Württemberg Personen nach ihrem sechsten Geburtstag im öffentlichen Personennahverkehr sowie an Bahn- und Bussteigen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen müssen. „Im Nahverkehr und an den Haltestellen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besonders wichtig, da hier nicht immer der geforderte Mindestabstand eingehalten werden kann“, erläutert Jochen Müssig.

Außerdem muss ab Montag, 14. September, auch an weiterführenden Schulen, beruflichen Schulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren außerhalb der Unterrichtsräume eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Dies gilt insbesondere auf Fluren, Pausenhöfen sowie in Treppenhäusern und Toiletten.

Informationen zum Fahrplan und den Tarifangeboten des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar GmbH (VRN) gibt es rund um die Uhr im Internet unter www.vrn.de, in der kostenlosen „myVRN-App“ sowie unter www.vgmt.de und www.frankenbahntakt.de. Ebenfalls rund um die Uhr erreichbar ist die VRN-Servicenummer und RufTaxi-Zentrale 0621/1077 077. Das VGMT-Team ist während der Geschäftszeiten in der Geschäftsstelle in Lauda oder telefonisch unter 09343/6214-0 erreichbar.

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