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08.09.2017

Klein-Privatwaldbesitzer sollten Kurzholz aufarbeitern

Der Leiter der Holzverkaufsstelle beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Uwe Renk, beurteilt die derzeitigen Nadelrundholzmärkte als angespannt. Gründe hierfür sind das anhaltend sehr hohe Käferholzaufkommen in zahlreichen süddeutschen Forstbetrieben sowie der Sturmholzanfall in Süd-Ost-Bayern mit dem Hauptschadensgebiet um Passau und Freyung/Grafenau (ca. 2,5 Millionen Festmeter Schadholz) und Polen (ca. 8 Millionen Festmeter Schadholz). Fuhr- und Dienstleistungsunternehmen sind momentan verstärkt in den Schadensregionen gebunden, so dass vom Käufer entferntere Forstbetriebe mit entsprechenden Absatz- und Lieferverzögerungen zu rechnen haben.

Holzeinschlag

Die Holzverkaufsstelle bittet daher die Privatwaldbesitzer dringend, mit ihrem örtlich zuständigen Revierleiter vor der Holzaufbereitung in Kontakt zu treten, um die entsprechende Aushaltung der anfallenden Sortimente abzusprechen. Es wird empfohlen, vorgesehene Frischholzhiebe zunächst zu verschieben und sich auf Käfer- und Sturmholz zu konzentrieren. Dem zunehmenden Wunsch der Käufer entsprechend, soll ab sofort verstärkt Kurzholz aufgearbeitet werden. Dadurch soll eine zügigere Holzabfuhr gewährleistet werden.




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