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Aktuelles Asyl


05.09.2017

Integrationsnetzwerk Hohenlohe-Main-Tauber organisiert Baustellenbesichtigungen für Flüchtlinge

Im Rahmen eines Kooperationsprojekts des Integrationsnetzwerks (INW) Hohenlohe-Main-Tauber mit dem Bauunternehmen Wolff & Müller Tief- und Straßenbau GmbH & Co. KG fanden drei Baustellenbesichtigungen für junge Flüchtlinge statt. 20 interessierte Teilnehmer der Jugendintegrationskurse des Kolping Bildungswerks und weitere Interessierte erhielten an drei Tagen im August Einblicke in den Straßenbau. Sie durften dabei den Baustellenabschnitt an der B 19 im Bereich der Anschlussstelle Kupferzell und eine Baustelle in Kocherstetten besichtigen. Vorort erklärte Michael Sanwald von Wolff & Müller die Tätigkeiten und Maschinen im Baubereich und stand für Fragen zur Verfügung. Ebenfalls wurden verschiedene Ausbildungsberufe im Baugewerbe vorgestellt.

Die Teilnehmer zeigten großes Interesse und bekamen so einen Einblick in die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich. Nach erfolgreichem Abschluss des Sprachkurses besteht für alle Interessenten im Rahmen des Kooperationsprojekts die Möglichkeit eines Betriebspraktikums mit weitergehender Sprachförderung, an dessen Ende im Idealfall die Aufnahme einer Ausbildung steht. Weitere Besichtigungen für Ausbildungsinteressierte im Baubereich finden bei Bedarf statt. Für das INW ist dies ein schönes Beispiel für die gelungene Verzahnung mit den Arbeitgebern der Region und die funktionierende Zusammenarbeit mit den Sprachkursträgern im Flüchtlingsbereich.

Hintergrund:
Das INW Hohenlohe-Main-Tauber entwickelt und erprobt in einem landkreisübergreifenden Kooperationsverbund ein Modell für die Aktivierung und Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt, in die Ausbildung und die Schulbildung. Es ist eines von 41 IvAF Netzwerken bundesweit. Das Integrationsnetzwerk Hohenlohe-Main-Tauber wird im Rahmen der Integrationsrichtlinie Bund „Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Flüchtlingen“ (IvAF) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

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