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22.12.2014

Auflagen für Landwirte in Wasserschutzgebieten ändern sich

In zwei Wasserschutzgebieten des Main-Tauber-Kreises führen niedrigere Nitrat-konzentrationen im Grundwasser zur Lockerung der bisherigen Bewirtschaftungsauflagen auf der Grundlage der Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (SchALVO) des Landes Baden-Württemberg.

Im Zuge der jährlichen Aktualisierung der SchALVO werden die Wasserschutzgebiete „Dittigheim“ (128132) und Teile des Wasserschutzgebietes „Tauberaue Lauda-Königshofen“  (128215) ab dem 1. Januar 2015 vom Problemgebiet in Gebiete mit einer ordnungsgemäßen Landbewirtschaftung (OGL-Gebiet) zurückgestuft. Dies bedeutet, dass in diesen Gebieten in der Zone III die Regelungen der SchALVO keine Anwendung mehr finden und ausschließlich die Regelungen der Rechtsverordnung gelten. Die Regelungen der SchALVO in der Wasserschutzgebietszone II gelten weiterhin.

Für den Teilbereich „Wehrbrunnen Unterbalbach“ des Wasserschutzgebietes „Tauberaue Lauda-Königshofen“ bleibt die Einstufung als Problemgebiet erhalten, so dass die Regelungen der SCHALVO dort weiterhin gelten. Die Einstufung der einzelnen Flächen erhalten Landwirte mit den Unterlagen zum Gemeinsamen Antrag 2015.

Das Wasserschutzgebiet „Reichholzheim “ (128133) wird ab dem 1. Januar 2015 aufgrund gestiegener Nitratgehalte im Grundwasser wieder vom Normalgebiet zum Problemgebiet heraufgestuft. Die ordnungsgemäße Landbewirtschaftung ist damit ab dem 1. Januar 2015 durch die Regelungen der SchALVO in allen Wasserschutzzonen deutlich eingeschränkt. Dies betrifft insbesondere die verpflichtende Teilnahme am Nitratinformationsdienst (NID), die Aufteilung der Stickstoffdüngung, den Einsatz der Wirtschaftsdünger Gülle, Jauche und Festmist, die Durchführung der Begrünung und die Bodenbearbeitung im Herbst.

Weitere Auskünfte zur Änderung der Bewirtschaftungsauflagen und der Ausgleichsleistungen erteilt das Landwirtschaftsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis telefonisch unter den Nummern 07931/4827 -6314, -6303, -6328, -6322 und -6336 und in den Abendveranstaltungen zum Wasserschutz im Frühjahr 2015.

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