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06.07.2017

Aktionswoche für Geodäsie macht Station in Weikersheim

In Baden-Württemberg startet von Freitag, 14., bis Freitag, 21. Juli, die erste Aktionswoche Geodäsie. Eine Station der Veranstaltungsreihe ist der Marktplatz in Weikersheim. Unter dem Motto „Faszination Erde – Deine Zukunft“ zeigen Geodäten im ganzen Land, was sie für die Gesellschaft leisten und was ihr Beruf zu bieten hat. Mit landesweit mehr als 150 Aktionen, darunter Führungen, Höhenmessungen von Bergen und Gebäuden, Geocaching-Touren, Städtesuchspiele, Vermessungsparcours, Ausstellungen, Unterrichtseinheiten und Infostände, wollen sie insbesondere junge Leute für die geodätischen Berufe gewinnen.

Auszubildende als Vermessungstechniker/ -in gesucht

Ausbildungsbetriebe für den Beruf des Vermessungstechnikers präsentieren sich am Montag, 17. Juli, auf dem Marktplatz in Weikersheim. Von 15 Uhr bis 18.30 Uhr können sich Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen über das Berufsbild im Vermessungswesen, mögliche Ausbildungswege und technische Ausstattungen informieren.

Um 16 Uhr findet im Sitzungssaal des Rathauses ein Vortrag über das Geografische Informationssystem (GIS) des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis statt. Seit etwa zehn Jahren wird das GIS in einem Kompetenzzentrum kontinuierlich aufgebaut. Hier werden die unterschiedlichsten Daten der Fachämter des Landratsamts, Daten der kreiseigenen Städte und Gemeinden sowie allgemeine Daten zu Kleindenkmalen, Rad- und Wanderwegen usw. geführt. Bei der Veranstaltung werden die Erstellung der Daten sowie deren praktischer Nutzen vorgestellt. Ebenso wird der Zugang zu den Daten für den Bürger über das Geoportal präsentiert.

Um 17 Uhr wird auf dem Marktplatz ein Kontrollpunkt für Navigationsgeräte enthüllt. Satelliten-Navigationsempfänger in Handgeräten wie Smartphones, Tablets, Uhren, Fotoapparaten oder Outdoor-Navigationsgeräten helfen dabei, immer die richtige Position zu finden. Sie unterstützen beim Wandern und Radfahren, ermöglichen das Fotografieren mit Ortsinformationen und sind bei der digitalen Schatzsuche, dem Geocaching, nicht wegzudenken. Einfache Satelliten-Navigationsempfänger für Wanderer, Radfahrer oder Autos erreichen üblicherweise eine Genauigkeit zwischen drei und 15 Meter. Mit dem Kontrollpunkt lässt sich die Abweichung eines Empfängers feststellen.

Hinter der Aktionswoche stehen die geodätischen Verbände, Institutionen, Berufs- und Hochschulen, Universitäten, Behörden, Kommunen, Firmen und Ingenieurbüros aus ganz Baden-Württemberg. Träger ist der DVW Baden-Württemberg e.V.

„Geodäten sind gefragte Ansprechpartner – außer bei der klassischen Vermessung und bei Grenzfestlegungen werden sie auch beim Flächenmanagement, bei Stadtplanung und Stadtentwicklung, in Industrie und Technik, in der Navigation und Mobilität bis hin zur Vernetzung von Daten gebraucht“, sagt Kathleen Kraus, Leiterin der Geschäftsstelle der Aktionswoche Geodäsie und selbst Vermessungsingenieurin. „Mit den landesweiten Aktionen möchten wir deutlich machen, dass Geodäsie für Zukunftsfragen wie die Energiewende oder die Digitalisierung unverzichtbar ist. Wir freuen uns, wenn wir vor allem bei Schülern die Neugierde auf Geodäsie wecken. Wer selbst erlebt, was man mit den Fächern Mathematik, Physik und Technik in der Welt alles machen kann, der hat auch Spaß daran.“

Während der Aktionswoche können interessierte Schülerinnen und Schüler und alle Wissenshungrigen den Geodätinnen und Geodäten aus Verwaltung, Wirtschaft und Hochschulen über die Schulter schauen und selbst ausprobieren, wie man in diesem Zukunftsberuf arbeitet.

Die Aktionswoche wird am 14. Juli unter anderen vom Schirmherr der Aktionswoche, dem Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Peter Hauk MdL, und dem Technischen Bürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, Dirk Thürnau, im Stuttgarter Rathaus eröffnet. Die Aktionswoche soll fortan jedes Jahr stattfinden. Weitere Informationen gibt es unter www.aktionswoche-geodaesie-bw.de.




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